ASPHALTPARTITUR
Straßenmusiker im Portrait
Street musicians in portrait

Das Projekt

Sechs Wochen lang war ich insgesamt 2011 in den Fußgängerzonen Deutschlands unterwegs auf der Suche nach Straßenmusikern. Ich wollte u. a. wissen, wer diese Menschen sind, woher sie kommen und warum sie Straßenmusik machen. Neben dokumentarischen Fotos der insgesamt 160 Musiker ist eine Portrait-Reihe der etwas anderen Art entstanden.  Eine kleine Auswahl daraus habe ich in einem Katalog zusammengestellt — meiner „ASPHALTPARTITUR“, die zusammen mit kurzen Texten vor allem auf den Menschen hinter dem Musiker eingeht. Das Konzept für eine Ausstellung und Webseite erweitert den Katalog u. a. mit musikalischen Eindrücken. Außerdem fordere ich in einer Imagekampagne dazu auf, der Straßenmusik mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Auch soll mit diesem neuen Blick auf die Straßenmusik ein Bewusstsein für eine wenig beachtete Gesellschaftsgruppe geschaffen werden, die unbemerkt einen bedeutenden Anteil zur Gestaltung und Belebung von Innenstädten beiträgt.

Entstanden ist diese Arbeit im Rahmen meiner Diplomarbeit im Fach Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Mainz im Jahr 2011. Betreut wurde ich von Prof. Stefan Enders und Prof. Joahnnes Bergerhausen.


For six weeks altogether in 2011 I was searching for buskers (streets musicians) in Germany’s pedestrian zones. I wanted to find out more about who these guys are, where they are from and why they are making music in the streets. I took many photographs of all in all 160 buskers while playing and I also created a series with a special kind of portraits. A small selection of that series I put in a catalogue which I call „ASPHALTPARTITUR“ (asphalt + score [mus]). This hardcopy of single photographs combined with a few text lines primarily focuses on the person behind the musician. I also made a concept for an exibition and Webpage that include sound samples of the buskers. Other than that I created a image campaign that helps buskers to attract more attention and respect. These new views of busking shall create an awareness of a neglected group in society who unnoticed help to form and revitalize numerous town centers.

This work is the result of my final exam work (diploma) for visual communications at the university of applied science Mainz in 2011. My mentors were Prof. Stefan Enders and Prof. Johannes Bergerhausen.

Katalog

Im Katalog bekommen die ausgewählten Straßenmusiker viel Platz — pro Seite (ca. 27 x 40 cm) bzw. Doppelseite ist nur jeweils ein Musiker oder Gruppe abgebildet, was ihnen die gewünscht Aufmerksamkeit gibt. Die Fotos laden zum Innehalten, genauen Betrachten und zum Forschen nach der Geschichte des Menschen ein. Die kurzen Textpassagen erweitern den Eindruck und erzählen von meiner Begegnung mit den Musikern — teils sachlich, teils persönlich.


In the catalogue each busker or group has it’s own page (ca. 27 x 40 cm) or double page which give them the designated attention. The photographs ask you to pause and to study what is more be behind that person. Short text lines describe stories of my contact to the musicians — some more neutreal and some more personal.

 

Imagekampagne

Da es eines meiner Ziele war, der Straßenmusik mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung zu schenken, habe ich eine Imagekampagne entwickelt. Eine Poster-Reihe soll in Fußgängerzonen und Wartebereichen platziert werden – dort wo Straßenmusiker auch sonst zu finden sind. Die eher ungewöhnliche Abbildung eines Musikers weckt Interesse und wird durch die modifizierten Straßenschilder und den Claim „Ohren auf für Straßenmusik“ aufgelöst. Der QR-Code an prominenter Stelle bietet ein Soundbeispiel des abgebildeten Musikers per Smartphone. Diese Interaktion erhöht die Aufmerksamkeit und bringt den Betrachter direkt dazu, der Aufforderung der Kampagne nachzugehen.


One of my targets was to create more attention to street music and repect for the buskers. Therefore I developed an image campaign. A series of posters are to be placed in pedestrian zones and waiting areas – places where buskers usually play. The unusual portraiture calls for attention and when getting closer you can decode the modified road signs with the claim „Open up your ears for street music“. The QR-Code gives the oportunity to play a sample of that musician via smart phone. This increases attention and also makes the observer follow the demand of the campaign right away.

Film

Da bei Straßenmusik natürlich auch die Musik selbst eine wichtige Rolle spielt, ist hier ein kurzer, bunter Zusammenschnitt von einer Auswahl an Fotos mit Musik – live von der Straße.


As busking mostly is about music, I made a little slide show out of the photos and added some music samples which I recorded live from the street.

Poster

Als kleines Schmankerl, eine Übersicht als Poster (75 x 50 cm) mit 81 Musikern.


A little goody: Poster with overviewing 81 musicians (75 x 50 cm).

Dokumentation

In der Dokumentation ist das komplette Projekt von Anfang bis Ende dokumentiert. Darin ist meine Idee und Motivation, dieses Thema zu bearbeiten beschrieben und alle Schritte von Recherche, Konzeption bis zur Umsetzung, sowie weitere Dinge die im Rahmen der Arbeit entstanden sind (Imagekampagne, Ausstellungskonzept, …).


The documentary (german only) describes the entire project from the beginning. How I got the idea and what was my motivation for choosing this subject is also written down as well as all other steps like research, concept and things that I created within this project (image campaign, exibition concept, …).

Dokumentarische Fotos

Neben der Portrait-Reihe sind auch viele Fotos entstanden, die die Performance der Straßenmusiker zeigen. Hier eine kleine Auswahl davon.


Besides the portraiture I took many other photos of the buskers while performing. Here is a small selection of them.

Links/Veröffentlichungen

→ Interview + Galerie zum Projekt im SZ-Magazin-Online
→ Live als Studiogast bei „daheim + unterwegs“ im WDR-Fernsehen
→ Radio-Interview mit Saarländischer Rundfunk
→ Interview + Galerie bei: Stadtklang – Wissenschaftsjahr 2015: Zukunftsstadt
→ Ausstellung bei Optiker am Dom in Mainz
→ Alle Beiträge ASPHALTPARTITUR auf dieser Webseite

Kontakt

Fragen oder Anregungen zu diesem Projekt beantworte ich gerne per Email unter info(ät)asphaltpartitur.de


If you like to know some more about that project feel free to contact me via email at info(at)asphaltpartitur.de

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Stefan Zahm